Bei Zivildienst setzt Innenministerium auf das falsche Pferd
"Mit der Öffnung des Zivildienstes für Freiwillige setzt das Innenministerium auf das falsche Pferd. Mit der Wehrpflicht wird mittelfristig auch der Wehrersatzdienst fallen und damit stehen plötzlich die Freiwilligen- und Sozialdienste vor dem Aus.", so Ludwig Dvorak, der Sprecher der Bundesjugendvertretung (BJV).
Die BJV begrüßt anlässlich des Endes der Begutachtungsfrist des Zivildienstgesetze den im Entwurf formulierten Willen des Innenministeriums das freiwillige Engagement junger Menschen zu fördern. Die BJV verwehrt sich aber dagegen, diesen Dienst in den Kontext eines Wehrersatzdienstes zu stellen. Die Zivildienstreformkommission sprach sich konsensual dafür aus, bereits bestehende Freiwilligendienste zu fördern. Von den vorgeschlagenen
Anreizsysteme dafür fehlt bis heute jede Spur.
Die BJV belegt mit einer österreichweiten und repräsentativen Studie, dass 59 Prozent der jungen Menschen zwischen 12 und 24 Jahren bereit sind sich unter bestimmten Rahmenbedingungen freiwillig zu engagieren. 80 Prozent fordern einen Ausbau der Angebote an
freiwilligen Diensten. "Diese jungen Leute warten nahezu auf ein Angebot, sich zu engagieren. Hier ist die Regierung gefordert zu handeln und die notwendigen Rahmenbedingungen umzusetzen.", so Ludwig Dvorak.
Anstatt den Zivildienst für Freiwillige zu öffnen, sollte dieser mit dem Präsenzdienst gleichgestellt und damit attraktiver gestaltet werden."Durch die Benachteiligung der Zivildiener bezüglich der Dauer des Dienstes und der Höhe des Verpflegungsgelds kommt es immer noch
zu einer De facto - Bestrafung für junge Männer, die aus Gewissensgründen den Dienst mit der Waffe ablehnen.", so Ludwig Dvorak abschließend.
Die BJV begrüßt anlässlich des Endes der Begutachtungsfrist des Zivildienstgesetze den im Entwurf formulierten Willen des Innenministeriums das freiwillige Engagement junger Menschen zu fördern. Die BJV verwehrt sich aber dagegen, diesen Dienst in den Kontext eines Wehrersatzdienstes zu stellen. Die Zivildienstreformkommission sprach sich konsensual dafür aus, bereits bestehende Freiwilligendienste zu fördern. Von den vorgeschlagenen
Anreizsysteme dafür fehlt bis heute jede Spur.
Die BJV belegt mit einer österreichweiten und repräsentativen Studie, dass 59 Prozent der jungen Menschen zwischen 12 und 24 Jahren bereit sind sich unter bestimmten Rahmenbedingungen freiwillig zu engagieren. 80 Prozent fordern einen Ausbau der Angebote an
freiwilligen Diensten. "Diese jungen Leute warten nahezu auf ein Angebot, sich zu engagieren. Hier ist die Regierung gefordert zu handeln und die notwendigen Rahmenbedingungen umzusetzen.", so Ludwig Dvorak.
Anstatt den Zivildienst für Freiwillige zu öffnen, sollte dieser mit dem Präsenzdienst gleichgestellt und damit attraktiver gestaltet werden."Durch die Benachteiligung der Zivildiener bezüglich der Dauer des Dienstes und der Höhe des Verpflegungsgelds kommt es immer noch
zu einer De facto - Bestrafung für junge Männer, die aus Gewissensgründen den Dienst mit der Waffe ablehnen.", so Ludwig Dvorak abschließend.

