Bericht vom Press&Comm Meeting
Bericht von Saskia Bellem,
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der KJ Wien:
1. Tag: Mittagessen Italiener, Abendessen Beisl. 2. Tag: Mittagessen Chinese, Abendessen Orientalisch. 3. Tag: Mittagessen Türkisch, Abendessen Fisch. So bunt muss eine Speisekarte eben aussehen, wenn die Teilnehmerschar ebenso bunt ist:
25 junge Menschen zwischen 21 und 32 aus 17 Nationen arbeiteten gemeinsam 3 Tage lang zum Thema Storytelling. Klingt anstrengend? War aber lustig!
Denn Letizia und Gabriele vom Europäischen Jugendforum mit Sitz in Brüssel/Belgien, die das Meeting "How to imagine, own and tell stories of youth organisations" im Wiener institut für freizeitpädagogik organisiert hatten, verstanden sich vortrefflich aufs Motivieren übernächtigter (weil die Vorzüge des Wiener Nachtlebens genießender), plappernder (weil das Zusammentreffen so vieler Nationen und Muttersprachen ausnutzender) und unterschiedlich selbstbewusst auftretender (weil unterschiedlich in Pressearbeit bewanderter) TeilnehmerInnen.
Nach dem Impulsreferat durch den US-Journalisten Mark Fonseca Rendeiro (citizenreporter.org) und seine gründliche Einführung in das Web 2.0 war die kreative Aufgabe an die Teilnehmenden, in Kleingruppen eine gemeinsame fiktive Ausgabe des YO!mag, des Magazins des Europäischen Jugendforums, zu Themen wie „Jugend und Arbeit(slosigkeit)" oder „Jugend und Partizipation" zu erarbeiten. Grundlagen der ästhetischen Bildkomposition waren dabei genauso zu berücksichtigen wie journalistische Maßstäbe an einen guten Artikel. Das Ganze auf Englisch in einer Kleingruppe ohne MuttersprachlerIn - eine echte Herausforderung für alle Teilnehmenden, die zudem die eigene Scheu überwinden mussten, auf den Straßen Wiens auf den Straßen Wiens gesprächsbereite Jugendliche zu finden.
Das Ergebnis des dreitägigen Meetings mit Workshop-Charakter war eine optisch ansprechende, inhaltlich gehaltvolle Probe-Ausgabe eines Magazins, das für alle Jugendlichen in Europa lesenswert wäre. Das Wichtigste war jedoch das vielbeschworene Networking, da jedeR der TeilnehmerInnen mit zahlreichen Visitenkarten und neuen Facebook-Kontakten nach Hause gefahren ist. Nicht jedoch ohne ein weinendes Auge, der schönen Stadt Wien schon wieder den Rücken kehren zu müssen.
Hier noch einige Eindrücke vom Meeting:

