Bundesjugendvertretung

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Tirol muss Blockade aufgeben!

30.09.2010:

Bereits seit Jahren kämpft die Bundesjugendvertretung (BJV) für ein einheitliches Jugendschutzgesetz in Österreich, derzeit im Rahmen einer Bundesländer-Tour unter dem Motto „Jugendschutz Vereinheitlichen JETZT! “. Heute machte die Aktion in Innsbruck Halt, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Änderung der jetzigen Situation mehr als überfällig ist: „Für junge Menschen ist es einfach unverständlich, warum sie im Westen Österreichs anders behandelt werden als im Osten. Jugendliche müssen sowohl in Telfs und Lustenau die gleichen Rechte haben wie in Scheibbs oder Simmering. Alles andere ist einfach nicht zeitgemäß“, kritisiert BJV-Vorsitzender Wolfgang Moitzi. Die BJV weist darauf hin, dass gerade die westlichen Bundesländer Vorarlberg und Tirol bisherige Bestrebungen einer Jugendschutz-Vereinheitlichung blockiert haben: „Wir fordern daher insbesondere Landeshauptmann Platter und Landesrätin Zoller-Frischauf auf, im Sinne der Kinder und Jugendlichen hier endlich Schritte in Richtung einer Vereinheitlichung der Jugendschutzgesetze vorzunehmen“, betont Moitzi und fordert konkrete Taten von den LandespolitikerInnen: „Wir erwarten, dass spätestens bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz von allen Bundesländern ein ernsthaftes Bekenntnis zur Jugendschutz-Vereinheitlichung abgegeben wird. Die Vorschläge der BJV für ein einheitliches Gesetz liegen auf dem Tisch. Jetzt braucht es nur noch den politischen Willen, diese umzusetzen.“

  

Fotos von der Aktion:

  

Jugendliche  mit Jugendschutztransparent vor dem Landhaus. Foto: BJV

  

 Jugendliche  mit Jugendschutztransparent vor dem Landhaus. Foto: BJV

  

Jugendliche  mit Jugendschutztransparent vor dem Landhaus. Foto: BJV

  

  

Jugendliche  mit Jugendschutztransparent vor dem Landhaus. Foto: BJV