Bundesjugendvertretung

Tipps

Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen!

  

12.08.2010

Die heute präsentierte UNO-Studie zu Jugendarbeitslosigkeit sieht die BJV als Bestätigung ihrer Forderungen an die Politik. „Auch in Österreich haben Jugendliche große Zukunftsängste. Bereits im letzten Jahr haben wir eine Befragung unter 19- bis 24-Jährigen präsentiert, wonach jede/r Dritte Angst hat, keinen Job zu bekommen oder den Job zu verlieren. Diese schlechte Stimmung ist bedenklich und gesellschaftspolitisch nicht ungefährlich“, betont Wolfgang Moitzi, BJV-Vorsitzender. Die BJV sieht daher massiven Handlungsbedarf im Bereich der Vorbeugung und Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit „Wir fordern vor allem, dass unser Bildungssystem endlich grundlegend reformiert wird, damit alle Jugendlichen gleiche Chancen haben. Auch Berufsorientierung muss in Schulen endlich ein Pflichtfach werden. Die Ausbeutung Jugendlicher durch unbezahlter Praktika und prekäre Arbeitsverhältnisse muss ebenfalls endlich beendet werden“, so Moitzi weiter. Die BJV macht in diesem Zusammenhang auch auf die Budgetverhandlungen im Herbst aufmerksam. „Die Regierung muss jetzt in die Bereiche Jugend, Bildung, Wissenschaft und Forschung investieren. Wenn in diesen Bereichen gespart wird, wird sich das später rächen. Jugendliche haben die Krise nicht verursacht, sie dürfen nicht diejenigen sein, die am meisten draufzahlen“, so Moitzi abschließend.

  

Umfrage "Jugendliche in der Krise"